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Test mit Direktzug vom Zürcher Oberland nach Graubünden wird beendet
Test mit Direktzug vom Zürcher Oberland nach Graubünden wird beendet

Die SBB testet seit September 2025 an mehreren ausgewählten Wochenenden in der Hauptreisezeit die Verlängerung der S15 ab Rapperswil bis nach Chur. Die Fahrgastfrequenzen sind tiefer als erwartet, weshalb die Direktverbindung nach Ende September 2026 nicht weiter betrieben wird. Für Reisende aus dem Zürcher Oberland bleibt die Verbindung nach Graubünden dennoch gut gewährleistet.

SBB/CFF/FFS (Text)Dario Häusermann (Fotos)

Eine S-Bahn fährt über den Seedamm bei Rapperswil.
Update 25. Juni 2026

Der Direktzug RE15 vom Zürcher Oberland nach Chur ist ein Markttest, der anhand von klar definierten Kriterien bewertet wird: Fahrgastzahlen, Zufriedenheit der Reisenden und Wirtschaftlichkeit. In den bereits erfolgten Testphasen waren die Frequenzen tiefer als erwartet. Deshalb wird die SBB – in Absprache mit den betroffenen Kantonen – die Direktverbindung vom Zürcher Oberland nach Chur nach Ende September 2026 nicht weiter betreiben.

Für Reisende aus dem Zürcher Oberland bleibt die Verbindung nach Graubünden gut gewährleistet: Der perrongleiche Umstieg in Pfäffikon von der S5 auf den IR35 ermöglicht einen bequemen Wechsel mit guten Anschlussverbindungen im Bündnerland. Mit dem neuen durchgehenden Fernverkehr-Halbstundentakt zwischen Zürich und Chur bestehen zudem ebenfalls gute Anschlussverbindungen in Sargans, Landquart und Chur.

Medienmitteilung vom 25. August 2025

In der Region Zürcher Oberland leben rund 200'000 Personen. Die SBB will mit der Direktverbindung eine komfortable und ökologische Reisemöglichkeit in die beliebte Tourismusregion Graubünden anbieten.

Im Rahmen eines Markttests wird an allen Wochenenden im September 2025 die S15 (Niederweningen–Rapperswil) nach Chur verlängert – morgens zweimal hin, abends zweimal zurück. Die Abfahrtszeiten der Direktverbindungen am Samstag und Sonntag ab Uster: 6.54 und 7.54 Uhr. Rückfahrt ab Chur: 16.23 und 17.23 Uhr. Zwischen Rapperswil und Chur halten die Züge in Pfäffikon, Ziegelbrücke, Unterterzen, Sargans, Bad Ragaz und Landquart. Entlang der Strecke warten vielfältige Aktivitäten und in Chur besteht ein idealer Ausgangspunkt für weitere spannende Ausflüge im Bündnerland.

Direktzüge verkehren auch im kommenden Winter und im Sommer 2026

Ein weiterer Test ist für den Winter 2025/2026 geplant. Ab dem Fahrplanwechsel am 14. Dezember 2025 verkehren die Direktzüge bis am 15. März 2026 an sämtlichen Wochenenden – mit Ausnahme vom 25. Dezember und 1. Januar. Im Sommer 2026 folgt ein dritter Markttest von Anfang Juni bis Ende September. Zum Einsatz kommen 150 Meter lange Regio-Dosto-Züge des Typs RABe 511. Diese Fahrzeuge verfügen über Multifunktionszonen mit viel Platz für Gepäck, Velos und Skiausrüstung.

Früh buchen lohnt sich: Die SBB bietet für die neue Direktverbindung ein limitiertes Kontingent an Sparbillette an. Damit kostet die Reise von Uster nach Chur mit Halbtax in der 2. Klasse 12 Franken.Mit dem Markttest will die SBB prüfen, ob eine dauerhafte Direktverbindung zwischen dem Zürcher Oberland und Graubünden sinnvoll ist. Der Erfolg wird an den Kriterien Fahrgastzahlen, Zufriedenheit der Reisenden und Wirtschaftlichkeit getestet.

Inspiration zu Ausflugszielen, die auf der Direktverbindung vom Zürcher Oberland nach Graubünden liegen, ist auf der SBB Seite «Tour Walensee–Graubünden» zu finden.

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